Hervorgehobener Beitrag

Sardinien 2019: Zusammenfassung

Sardinien 2019 im Überblick:

Sardinien 2019: Prolog

Sardinien 2019 Tag1: Kleine Aufwärmrunde

Sardinien 2019 Tag 2: Capo Testa

Sardinien 2019 Tag 3: Porto Cervo

Sardinien 2019 Tag 4: Lago di Liscia 

Sardinien 2019 Tag 5: Auf den Spuren Garibaldis

Sardinien 2019 Tag 6: Golfo Aranci

Sardinien 2019 Tag 7: In das wilde Hinterland

Sardinien 2019: Epilog

Alle Strecken findet man auch als GPX-Dateien auf Gpsies im Folder Sardinien 2019 (Klicke hier)

Pierrevert 2019: Eine Zusammenfassung

Die Woche in Pierrevert war geprägt von einem schönen Wetter (trotz Mistral) und tollen Touren, die wir unfallfrei absolvierten. Als nützlich haben sich Komoot für die Planung der Runden und die Wetter-App Epic Ride Weather für die Vorhersage auf das Wetter der jeweiligen Runde erwiesen. Vor allem diese Wetter-App ist intelligent aufgebaut und zeigt alle wesentlichen Daten, die einen Radsportler interessieren: Temperatur, Bewölkung, Windrichtung, Windstärke etc.

Alles über das Essen, die Diskussionen und Sonstiges finden sich in den jeweiligen Blogbeiträgen, die mit diversen Photos ergänzt sind. Diese sind hier im Überblick eingefügt und können mit einem einfachen Click aufgerufen werden. Die GPX-Daten der Strecken können einfach aus dem Folder Pierrevert 2019 auf Gpsies herunter geladen werden (einfach mal hier klicken).

Mit den von uns dokumentierten und gesammelten Eindrücken sind die nächsten Tage in der Provence schon geplant.

Auf ein Neues in 2020 und ein Selfie anstelle der Unterschriften.

PV2019 Tag 6: Die letzte Runde

Das Wetter meinte es gut mit uns, denn es war kühl, bewölkt, regnerisch, windig, also alles, was der Radfahrer nicht brauchen kann. Aber so fällt der Abschied nach einer ereignisreichen Woche mit tollen Touren in einer wunderschönen Landschaft etwas leichter.

Trotz des Wetters starteten wir pünktlich wie immer um 10 Uhr zur letzten Runde (siehe hier), über die die Madonna wachte.

Aber irgendwann mittendrin war es allen zu kalt, so dass wir diese schattige Runde abkürzten. Am Ende zogen wir eine positive Bilanz der gesamten Woche: Kein Unfall, keine technische Schäden und nur einen einzigen Plattfuß hatten wir zu erleiden.

Das abendliche Essen war wieder vorzüglich und wurde diesmal mit einer großen Portion Erdbeeren mit Vanilleeis abgerundet. Diesmal grüßte der Herr mit den Daumen mit dem bekannten V.

Die üblichen Diskussionen fielen heute aus, da morgen früh aufgestanden werden muss. Und dies war es dann aus Pierrevert.

PV2019 Tag 5: Die Königsetappe

Heute war ein grandioses Fahrradwetter: Blauer Himmel, fast kein Wind und eine milde Temperatur luden uns zu unserer letzten großen Runde ein. Diese führte uns über Lourmarin nach Buoux mit einer ersten Pause in einem neu eröffneten Gartenlokal,

wo eine zufriedenen Runde ihren Kaffe oder Tee genoss.

Über die Höhen des Luberon ging es weiter nach Céreste, wo wir vor dem Anstieg zum Col de l’Aire nochmals Energie tankten. Die „Tankstelle“ war ein heißer Tipp. Weiteres dazu findet sich unter https://de.m.wikipedia.org/wiki/Scaramouche und http://www.glaces-scaramouche.com/glaces-artisanales

Derart gestärkt flogen wir den Col hinauf und hinab. Und es waren dann nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel in Pierrevert, das wir nach 100 eindrucksvollen Kilometern unbeschadet erreichten.

Diesmal war der Herr mit den Daumen auch pünktlich zugange und rührte emsig den Salat um. Zu Essen gab es die Reste, was ja das Beste sein soll.

Anschließend wurde gerätselt, warum und wie ein e-Bike Motor einen Radler unterstützt. Unser Physiker Matthias hat zu dieser Stunde gefehlt. Aber vielleicht hilft diese Ausarbeitung, die wir aber nicht mehr uns erarbeiten wollten.

Morgens soll es schlechtes Wetter geben. Na ja, wir warten einfach ab.

PV2019 Tag 4: Route Barrée

Heute haben wir den Besuch des Grabes von A. Camus nachgeholt, der am Sonntag dem starken Wind leider zum Opfer fiel.

Neben Camus ist auch seine Frau beerdigt mit einer Inschrift auf dem Grabstein, die wir in den heutigen Zeiten so nicht mehr schreiben würden.

Leider machen die Grabstätten einen ungepflegten Eindruck. Wer sich näher mit Camus und seine literarische Bedeutung beschäftigen will, findet auf Wikipedia viele Informationen (siehe oben).

Unsere Fahrt war auch diesmal mit einigen Hindernissen gespickt, da einmal das Wetter kühl, wolkig und windig war und uns zusätzlich zwei Baustellen den Weg versperrten.

Entschädigt wurden wir aber von der herrlichen Landschaft in ihrer Farbenpracht

und den Sehenswürdigkeiten in den Städten, die wir durchquerten (hier La Tour d’Aigues).

Wie der Wetterbericht vorhergesagt hatte, wurde es am Nachmittag wieder wärmer und die Sonne strahlte von dem blauen Himmel der Provence.

Abendessen wie in den letzten Tagen reichlich und ausgezeichnet, auch wenn der Herr mit dem Daumen diesmal zu spät kam (er wurde nicht wegretuschiert).

Für die Interessierten, hier noch die Tour.

PV2019 Tag 3: Zum Gorges d‘Oppedette

Unsere heutige Tour ging über den Col de l’Aire

zum Gorges d’Opedette, den wir rechts passierten um dann, bergauf-bergab fahrend,

in Saint Michelle l’Observatoire eine genehmigte Pause zu machen. Diesmal war der Wirt in der Lage eine Bestellung auf französisch aufzunehmen. Und das Plakat neben dem Café passte zu unsere schönen Tour.

Weiter ging es über den Col des toten Impert (von der anderen Seite her) zurück nach Pierrevert, wo uns kurz vor dem Ziel noch der Plattenteufel erwischte.

Abends gab es das bereits mehrmals geübte Lob für das sehr gute Abendessen.

Über die abendliche Diskussion ist nichts weiter besonderes zu berichten, außer, dass es um das Osterrätsel der Süddeutschen Zeitung ging.

Wie üblich findet man die Tour von uns hinter diesem Link.

PV2019 Tag2: Die Nordschleife

Über den bereits bekannten Col de la Mort d‘Imbert ging es nach Forcalquier, wo wir von einem typischen Markt der Provence empfangen wurden und den wir, da gesperrt war, zu Fuß durchqueren mussten.

Im Marktgetümmel waren wir gewarnt vor Taschendieben, die hier sogar einen Ausstellungsstand ihrer Waren hatten.

Obwohl wir uns in einem malerischen und lebendigen Marktgetümmel befanden, von dem wir uns gern hätten treiben lassen, wurde dem Antrag auf Kaffeepause von Seiten der Organisation nicht stattgegeben. Die Weiterfahrt und ein wunderbarer Anstieg mit einem Blick auf schneebedeckte Alpengipfel hat den Schmerz schnell vertrieben.

Es war Montag. Die Bars hatten nur das Notwendigste im Angebot und unsere Suche nach einer geeigneten Stärkung war glatt für den

Es war die Werbeplastik des Lokals, in dem wir tatsächlich nichts zu Essen bekamen. Sogar die Bestellung „Thé Froid“ von Rainer verstand der Ober nicht. Aber er verstand das Wort „Ice-Tea“ („Parlez vous franglais?“). So blieben uns nur der Proviant und die Getränke, die wir mitgebracht hatten. Das hat aber gereicht. Derart provisorisch gestärkt erreichten wir nach weiteren schönen 45 Kilometer unser Basislager in Pierrevert.

Dann servierte uns Siegi Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise vom Feinsten. Eine intensive Diskussion zu den neuen Medien gab dem Abend dann noch seine intellektuelle Würze.

Wem jetzt noch der Streckenverlauf und Höhenprofil interessiert, der findet sie hier.

PV2019 Tag 1: Ein stürmischer Tag in der Provence

Wir starteten behelmt und fast pünktlich, auch wenn einer den seinen vergessen hatte. Der Helmfundus des Hauses konnte dieses Problem glücklicherweise schnell beheben.

Passt, wackelt und hat (keine) Luft

Dieser Logik folgend, wurde das Startbild ohne den unansehnlichen Ersatzhelm aufgenommen.

Dann ging es endlich auf unsere Runde und wir starteten einen vergeblichen Kampf gegen den Mistral, der gefühlt von allen Seiten auf uns einstürmte. Dennoch, das Wetter und die Landschaft waren einfach traumhaft.

Irgendwann erkannten wir, dass der Besuch des Grabes von Camus eine Sisyphusarbeit und Versuch über das Absurde sein würde sein wird. Stattdessen suchten wir das Kaffee am „Basin de Cucuron“ auf. Es war aber zu schattig und es fehlte auch das Schiff (siehe den Blog zu PV 2010), so dass wir die Pause auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Trotz verkürzter Runde (hier der Link auf die Tour ) haben wir uns unseren guten Appetit nicht nehmen lassen (Dank einer großartigen Köchin) konnten wir unseren Hunger stillen. Die Aussicht auf eine fast windstille Runde am morgigen Tag tat hierzu ein übriges.

Bei der abendlichen Diskussion ging es u.a. um Doping im Radsport und der Unfähigkeit der Verbände diesen Missstand zu beseitigen.

Die Eindrücke über die Kraft des Windes wurden neulich auf dem Titelbild des Spiegel vom 4. Mai plastisch dargestellt. Aber im Gegensatz zu den dort abgebildetes defekten Windrädern haben uns unsere Räder sicher nach Hause gebracht.