Urlaub in Tramonti

Es gibt sicherlich viele schöne Gegenden in Europa, aber nur ein Tramonti die Sotto in Friaul.

Valtramontina Die Meduna Morgenstimmung in Tramonti

Abseits vom allgemeinen Touristenstrom gelegen, der im Sommer gen Italien strömt, besitzt Tramonti noch einen Campingplatz, der NATUR PUR und viel Platz bietet. Gleich daneben der Gebirgsbach für geruhsame Stunden der Erholung und Erfrischung und in sechs Kilometer Entfernung der Stausee von Redona, in dem man auch baden kann.

Der Stausee von Redona

Die Gegend eignet sich für viele sportliche und weniger anstrengende Aktivitäten:

  • Erholung pur
  • Radfahren mit Rennrad und Mountainbike
  • Wandern
  • Klettern

Essen und Einkaufen gestalten sich einfach, wenn man flexibel ist. In Tramonti selbst hat es einen Alimentari, der einem mit den Grundnahrungsmitteln versorgt (italienische Brötchen bekommt man ab 10 Uhr). Braucht man mehr, so bieten sich die Einkaufszentren in Spilimbergo an (direkt an der Umgehungsstraße). Übrigens erinnert die Bauweise des Zentrums von Spilimbergo an Bozen und damit an die Historie dieser Gegend.  Will man Wein der Region Friaul kaufen, so muss man zu dem Weingut bei S. Leonardo fahren, der ausgezeichneten Weiß- und Rotwein hat (an der Landstraße No. 251 von Maniago nach Pordenone). Mit Brot und guten Brötchen kann man sich beim Bäcker in Maniago eindecken, vielleicht jeweils am Montag, wenn Markttag in Maniago ist (da ist dann wirklich was los). Übrigens ist Maniago das Solingen von Italien.

In die nähere Umgebung bieten sich Ausflüge an : Grotte von Pradis, Spilimbergo, Barcis mit einem schönen Badesee, Pordenone oder Udine. Bei der Fahrt nach Udine kann man auch noch ein großes Einkaufszentrum bei Martinacco mitnehmen (in Richtung der Autobahnauffahrt zur A23). Auch Venedig erreicht man in zirka zwei Stunden.

Tramonti liegt an den südlichen Ausläufern der Alpen. Daher kann es vorkommen, dass heftige Gewitter oder Regen die Nächte prägen. Auch kühlt es sich nachts ab, was aber nicht unangenehm ist.

Strecken für das Rennrad

Die Gegend bietet beliebig viele Variationen für mehr oder weniger schwere Ausfahrten. Es geht zwar nicht so sehr hoch (maximal 1500 Meter), aber dennoch nicht weniger steil wie in den Alpen. Und wer es extrem will, kann es den Profis nachmachen und den M. Zoncolan mit seinen 23% bezwingen (wollen). Um aber dorthin zu kommen, muss vorher (und hinterher) der Passo Rest bezwungen werden. Die Straßenqualität ist gut und das Verkehrsaufkommen gering (außer am Wochenende). Wasserstellen gibt es genug, wobei immer sehr gutes Quellwasser vorhanden ist (was die Italiener auch für den Eigengebrauch nutzen).

Auffahrt zum Passo Rest Über den Parla Barzana nach Bacis

Startpunkt ist stets der Platz, den man in Richtung Straße verlässt. Nach einer kurzen Rampe erreicht man diese und biegt nach links ab. Dann hat man die Wahl: Der Straße 552 Richtung Rest und Ampezzo folgen (nach 30 km und einigen Höhenmetern hat man die Hauptstraße No52 erreicht. Hier schließen sich dann die Runden nach Sauris, dem Tal Preone oder dem Verzégnis an. Oder gleich nach rechts wieder abbiegen, um dann nach einer erneuten Rechtskurve Tramonti bequem zu erreichen. Von hier aus sind es die Runden nach Clauzetto, Pielungo, dem Pala Barzana oder Piancavallo (einem Skiort oberhalb von Aviano) an. Wenn man diese Richtung wählt sollte man die Hauptstraße bei Cotel verlassen und die alte Straße nutzen. Man erspart sich so sinnlose 10% und hat es auch viel schöner (siehe das erste Bild oben).

Hier einige Auswahlen:

Sonstiges

Karten:

  • Touring Club Italien Friaul – Venetien (1:200.000)
  • Val Tramontina Carta Topografica 1:25.000 (Wanderkarte)
  • Vorschläge für Wandertouren findet man in dem Buch „Ator pa’la valada – Escursioni in Val Tramontina“, welches auch auf Englisch erscheinen soll ( siehe auch diesen Blog) .

An/Abreise: Über München-Salzburg-Tauern Autobahn (nach dem Tauertunnel ist ein Rastplatz zum Übernachten) – Villach – Richtung Udine – Ausfahrt Gemona – St. Daniele – Spilimbergo – Meduno – Tramonti. Der Campingplatz ist nach Tramonti di Sotto ausgeschildert . Auf der Rückfahrt empfiehlt sich ein Zwischenstopp am Waginger See auf dem Campingplatz Stadler in Petting: direkt am See, klein und familär. Und der See ist einsame Klasse, besonders früh um 6:30 Uhr alleine im Wasser mit den Enten.

Camping Stadler am Waginger See Morgenstimmung am See

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