Archiv der Kategorie: Mathematik

Hierunter befinden sich alle Vorlesungen, Seminare etc.

David Hilbert

Heute vor 150. Jahren wurde David Hilbert geboren. Ohne Zweifel ist er einer der einflussreichsten Mathematiker des ausgehenden 19. und des 20. Jahhunderts. Seine berühmten, im Jahr 1900 vorgestellten Probleme sind für die Entwicklung der Mathematik richtunsgweisend gewesen und mindestens eins davon beschäftigt die Mathematiker noch heute. Vielleicht nur den Insidern bekannt ist aber, dass er zusammen mit A. Einstein die mathematischen Grundlagen der allgemeinen Relativitätstheorie geschaffen hat. In zwei interessanten Artikeln in der ZEIT und in der Süddeutschen Zeitung wird auf die Person Hilbert und seine Bedeutung eingageangen. Zwei Artikel, die man lesen muss.

Arbeitstreffen AG Funktionalanalysis

Das diesjährigie Kick-Off der AG Funktionanalysis (AGFA) findet vom 12.01. bis 14.01. In Blaubeuren im Heinrich-Fabri-Institut statt. Die aktuelle Agenda findet sich hinter diesem Link als PDF-File. Empfehlungen für Vorträge und deren Gestaltung kann man sich unter diesem Link ansehen (und man sollte diese natürlich beherzigen).

Mathematical Writing

Beim Lesen der Tipps und Tricks zur Formulierung mathematischer Gedanken von A. Beutelspacher (Das ist o.B.d.A. trivial!) bin ich auf einen Artikel von D. Knuth u.a. zu “Mathematical Writing” gestoßen. Neben dem bekannten Artikel von P. Halmos ist dieser wert gelesen zu werden. Man findet ihn als PDF-File hinter diesem Link.

Anmerkung:

  1. D. Knuth sollte auch jeder kennen. Ohne ihn würden wir immer noch die Formeln nachträglich in den Text einsetzen (mit Kugelschreiber).
  2. Vielleicht findet sich jemand, der den ersten Paragraphen des Artikels übersetzt.

Vorlesung Analysis und Schulmathematik: Ziel der Vorlesung

Die Ergänzungsvorlesung „Analysis und Schulmathematik“ richtet sich an die Hörerinnen und Hörer der Analysis 1 – Vorlesung mit Studienziel Staatsexamen. Die Vorlesung wird in 14tägigem Rhythmus zweistündig gehalten. Beginn ist am Donnerstag, 20.10.2011. Das Hauptanliegen der Vorlesung besteht darin, die Motivation für die universitäre Mathematik im Hinblick auf die Schulmathematik zu fördern.

Dies soll dadurch erreicht werden, dass möglichst parallel zur Grundvorlesung “Analysis 1” ausgewählte Themenbereiche wie „Zahlbereiche, Stetigkeit, Differenzierbarkeit, Integration, Exponentialfunktion“ behandelt werden. Als zentraler Ausgangspunkt dient dazu jeweils der Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg für Gymnasien in der zur Zeit gültigen Form. Anhand von Schulbüchern wird dann erläutert, wie die Bildungsplanvorgaben im Unterricht umgesetzt werden könnten. Im letzten Schritt wird der Bezug zum Thema in Analysis hergestellt. Dabei soll deutlich werden, dass der/die Lehrende mehr Hintergrundwissen haben sollten als die Lernenden.

Erwünscht ist eine Beteiligung der Hörerinnen und Hörer durch Meinungsäußerungen zum Thema aufgrund eigener Erfahrungen in der Schulzeit. Die Anmeldung zur Vorlesung erfolgt über das ILIAS-System der Universität Tübingen mit den Zugangsdaten zum Universitätsnetz, die man bei der Einschreibung erhält (http://url9.de/eZB ).

Studierende höheren Semesters sind herzlich willkommen, müssen sich aber über den aktuellen Inhalt der Analysis 1 – Vorlesung informieren (etwa über http://ugroh.com/vorlesungen/analysis-1-ws-201112/).

Vorlesung Analysis und Schulmathematik (Wintersemester 2011/12)

Felix Klein, einer der führenden Mathematiker des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts hat auf die doppelte Diskontinuität hingewiesen, mit denen Studenten mit dem Berufsziel „Lehrer“ konfrontiert sind.

„… Der junge Student sieht sich am Beginn seines Studiums vor Probleme gestellt, die ihn in keinem Punkt mehr an die Dinge erinnern, mit denen er sich auf der Schule beschäftigt hat; natürlich vergisst er alle diese Sachen rasch und gründlich. Tritt er aber nach Absolvierung des Studiums in das Lehramt über, so soll er eben diese herkömmliche Schulmathematik unterrichten; da er diese Aufgabe kaum selbständig mit seiner Hochschulmathematik in Zusammenhang bringen kann, so wird er in den meisten Fällen recht bald die althergebrachte Unterrichtstradition aufnehmen, und das Hochschulstudium bleibt ihm nur eine mehr oder minder angenehme Erinnerung, die auf seinen Unterricht keinen Einfluss hat (Einleitung zu Elementarmathematik vom höheren Standpunkt aus, Band 1 (1908) „

In dieser Ergänzungsvorlesung soll versucht werden, diese „Diskontinuität“ zu mildern. Es werden daher Verbindungen des Vorlesungsstoffs „Analysis 1“ zur Schulmathematik behandelt. Dies geschieht an ausgewählten Themengebieten wir der Stetigkeit, der Integrierbarkeit, der Exponentialfunktion usw.

Die Vorlesung bietet keine Aufarbeitung des Stoffes. Vielmehr soll aufgezeigt werden, wie Vorlesungsresultate auf die Schulmathematik „heruntergebrochen“ werden und warum der Hintergrund Analysis 1 für MathematiklehrerInnen notwendig ist.

Literatur:
T. Tao, Analysis I (2010) (AMS)
F. Klein, Elementarmathematik vom höheren Standpunkt aus, Band 1 (1925) (Springer-Verlag)

Voraussetzung:
Besuch der Vorlesung Analysis 1 .

Die Anmeldung zur Vorlesung erfolgt über das ILIAS-System der Universität Tübingen (einfach klicken)

Tsunami

Über die Entsteheung der Tsunami-Welle ist schon viel berichtet worden. Wer es genau wissen will, den möchte ich auf den Artikel auf dem Blog von Terence Tao hinweisen. Wer ist nicht so genau wissen will, aber dennoch sein Allgemeinwissen bereichern möchte, der sollte auf jeden Fall den ersten Abschnitt lesen.